CONCORIDA auf großer Fahrt nach Fulda
Am Vatertag (14. Mai 2026) setzte sich der vollbesetzte Reisebus der Firma Fichtenkamm pünktlich um 7.00 Uhr vom Schwimmbadparkplatz mit einer gutgelaunten Reisegruppe in Bewegung. Nach gut einer Stunde stand auf einem Autohof an der Autobahn das traditionelle Concordia-Frühstück an. Petrus hatte es mit den Ausflüglern gut gemeint, da man für das Frühstück eine regenfreie halbe Stunde erwischte. Gut gestärkt ging es dann weiter in Richtung Fulda. Pünktlich wurde dann die Gruppe in Fulda an die Reiseführer übergeben. Schnell war klar, dass diese Stadt für die meisten Reiseteilnehmer zwar ein weißer Fleck auf der Landkarte war, aber erstaunlich viel zu bieten hat. Der Höhepunkt in Fulda ist zweifellos der Dom mit der Gruft des heiligen Bonifatius, der als Engländer Europa einst christianisierte.
Nach einem anschließenden, ausgiebigen Bummel durch die Stadt wurde dann im 4-Sterne-Hotel Fulda Mitte eingecheckt und später gemeinsam das Abendessen eingenommen. Für Etliche klang der Abend feuchtfröhlich an der Hotelbar zu später Stunde aus.
Am nächsten Morgen setzte sich der Bus mit der Reiseleiterin Christel in Richtung Lauterbach in Bewegung. Pittoreske Gassen mit vielen Fachwerkhäusern machen das besondere Flair des Ortes aus.
Die frühere Lage im Grenzgebiet zur DDR ist quasi heute noch greifbar und begeisterte die ganze Reisegruppe. Hier war Historie spürbar. Danach ging es zum Höhepunkt des
Tages, die Besichtigung der Schnapsbrennerei Schlitz im gleichnamigen Ort. Nach fachkundiger Führung, die auf den Herstellungsprozess der deutschlandweit bekannten Edelgetränke einging, folgte die gemeinsame Schnapsprobe, die auch ausgiebig in Anspruch genommen wurde. Deutlich angeheitert folgte dann die Rückfahrt ins Hotel.
Nach dem Abendessen stand ein Bunter Abend auf dem Programm, den Achim Waible vorbereitet hatte und gekonnt moderierte. In diesem Rahmen stand zunächst „Bingo“ auf dem Programm. Dieses Spiel lag in den Händen von Bingomeister Klaus Schwab, der die Spannung gekonnt aufbaute. Der glückliche Sieger konnte sich schließlich über zwei Essensgutscheine beim
nächsten Sommerfest der Concordia freuen. Anschließend traten vier Teams beim Concordia-Ausflugsquiz in drei Kategorien gegeneinander an. Schließlich konnte sich die Gruppe „Concordia Friends“, die aus zwei nichtaktiven Ausflugsteilnehmern bestand, erfolgreich durchsetzen und über eine Kiste Sekt freuen.
Am letzten Tag setzte sich der Bus pünktlich um 9.00 Uhr in Richtung Würzburg in Bewegung. Da an diesem Tag auch der Deutsche Katholikentag in Würzburg stattfand, war die Stadt
mit vielen Menschen sehr gut gefüllt. Dennoch schafften es die beiden Reiseführer, den Zugang zum Dom und anderen Sehenswürdigkeiten zu organisieren. Besonders beeindruckend auch hier der große Dom mit etlichen Werken des Künstlers Tilman Riemenschneider, der 1531 in Würzburg verstorben ist.
Den Abschluss des Ausflugszieles Würzburg bildete für viele ein Glas „Brückenschoppen“ auf der alten Mainbrücke, das zum Pflichtprogramm der Besucher von Würzburg zählt.
Um 15.00 Uhr setzte sich der Bus ab Würzburg in Richtung Heimat in Bewegung. Im Bus wurde noch viel gesungen und gelacht. Nach einer kleinen Zwischenpause, bei der man sich nochmals stärken konnte, rollte der Bus dann etwas früher als geplant in den Schwimmbadparkplatz Reichenbach ein.
Der Ausflug der Concordia 2026, da waren sich alle einig, war eine schöne und sehr interessante Sache. Viele haben auch geäußert, dass sie gerade noch mal auf eigene Faust Fulda besuchen möchten. Es wird jedes Jahr ein abwechslungsreiches, kulturelles Programm u.a. mit Weltstars wie Chris de Burgh geboten. Deshalb ist diese Stadt eine weitere Reise wert.

